© Sabine Ibing, Lorib GmbH
Autorin Sabine Ibing
Bücher, die mir selbst gut gefallen haben Historische Romane Rezension Das Schwert der Normannen von Ulf Schiewe Hörbuch, 12 Stunden, 6 Min, gesprochen von Reinhard Kuhnert Klappentext:    Die    Normandie    im    11.    Jahrhundert:    Der    berüchtigte    Robert Guiscard    von    Hauteville,    genannt    das    Schlitzohr,    ist    auf    der    Flucht    nach Süditalien,    wo    seine    Brüder    sich    als    Kriegsherren    einen    Namen    gemacht haben.   Unter   Roberts   Gefährten   befindet   sich   der   17-jährige   Gilbert,   dessen Herkunft    im    Dunkeln    liegt    und    der    bei    den    Hautevilles    als    Schweinehirt aufgewachsen   ist.   Durch   seine   Treue   und   Waghalsigkeit   gewinnt   er   Roberts Vertrauen,    der    ihn    zu    seinem    engsten    Begleiter    macht.    Sie    beginnen    als Raubritter,   für   die   nichts   als   Gold   zählt,   und   sind   doch   dabei,   ein   Reich   zu schaffen, das in Europa seinesgleichen suchen wird. Der   Autor   rast   mit   Geschwindigkeit   durch   die   Geschichte,   es   wird   gerauft   und geprügelt,   eine   Szene   jagt   die   nächste.   Und   doch   gibt   es   einen   historischen Hintergrund,   der   sehr   ordentlich   recherchiert   wurde.   Ursprünglich   wurden die    Normannen    von    den    Lombarden    als    Söldner    eingesetzt,    zum    Schutz Süditaliens   gegen   die   Byzantiner.   Söldner   sollten   wieder   gehen.   Doch   warum, denken   sich   diese.   In   Italien   ist   es   warm   und   es   gibt   genügend   Festungen,   die man   erbeuten   könnte,   selbst   Burgherr   werden.   Zu   Hause   erwartete   diese Normannen    das    Leben    in    Kälte    als    Niemand.    Dem    Papst    werden    die Normannen   zu   frech   und   er   will   ihnen   Einhalt   gebieten,   zieht   gegen   sie   in   die Schlacht.   Der   Roman   orientiert   sich   an   den   historischen   Ereignissen,   schroff, mannigfaltig    und    spannend    wird    die    Geschichte    von    Robert    Guiscard    de Hauteville   (ca.   1015   –   1085)   wiedergegeben.   Erzählt   wird   aus   der   Sicht   des   17- jährigen    Gilbert,    einem    Schweinehirten,    der    von    der    Familie    Hauteville großgezogen     wurde.     Die     Schlacht     von     Civitate     1053,     in     der     sich     die Normannen    gegen    Papst    Gregor    IX.    und    die    schwäbischen    Truppen    von Kaiser    Friedrich,    Lombarden    und    Langobarden    durchsetzten    und    damit fester    Bestandteil    im    Mezzogiorno    wurden,    ist    authentisch    geschildert. Schiewe       beschreibt       anschaulich       das       damalige       Leben       und       die Familiengeschichte   der   der   Hautevilles.   Das   Buch   ist   ein    MUSS   für   historisch interessierte Leser, spannend bis zur letzten Seite. weiteres von Ulf Schiewe Interview mit Ulf Schiewe Zurück zu Liste Rezension historische Romane Zurück zu Liste alle Rezensionen